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ver. 1.0 | 21.07.09
 
       
 
Brauchtum
       
 
Das Tragen der Tracht beinhaltet auch das Bestreben, "treu dem guten, alten Brauch" die Traditionen eines Ortes bzw. einer Region weiterzutragen.
Viele Vereine sind im örtlichen Leben aktiv eingebunden, um ein Funkenfeuer zu entfachen, Palmboschen zu binden, einen Maibaum aufzustellen, Kirchweih- und Erntedankfeste auszugestalten oder mit dem Brauch des Hl. Bischof Nikolaus Kinder zu erfreuen.
Neumodische Entwicklungen (z.B. Helloween anstatt Neujahrswünsche von Kindern etc.) wollen wir durch öffentliche Diskussionen ins Bewußtsein rücken.
       
     
       
 

Das Trachtlerjahr orientiert sich sehr stark am Kirchenjahr. Daß während der Advent- und Fastenzeit kein öffentlicher Tanz stattfindet, worunter auch das Schuhplatteln zählt, soll z.B. beachtet werden. Ausserdem gehört die zur jeweiligen Jahreszeit passende thematische Gestaltung von Heimatabenden zu den Aufgaben der Trachtenvereine.

Die Pflege von Gesang, Jodlern, Stubenmusik, Alphornspiel sowie heimatkundliche und jahreszeitliche Informationen ermöglichen brauchtumsgerechte Darbietungen.
       
     
       
 

Der Dialekt ist eine starke Botschaft des heimatverbundenen Trachtlers. Dies gilt im Alltag ebenso wie bei der Ansage von Veranstaltungen, Mundartlesungen, beim Einakter und Theaterspiel.

Wenngleich aufgrund der global vernetzten Arbeitswelt und des Tourismus die Dialektklänge nicht mehr so ausgeprägt sind, wie in den früheren, hauptsächlich von der Landwirtschaft geprägten Zeiten, sind doch Tracht und Dialekt untrennbar miteinander verbunden

       
 
     
       
 
"Die Farben einer Landschaft ist die Tracht, die Melodien einer Landschaft ist die Volksmusik und der Dialekt."